Mitteilung

Volker Meyer übernimmt Hauptgeschäftsführung der figawa

 

Volker Meyer übernimmt Hauptgeschäftsführung der figawa e.V.

Köln, 26. September 2018

Mit Wirkung zum 1. November 2018 hat der figawa-Gesamtvorstand den bisherigen Geschäftsführer des figawa-Fachbereichs Wasser/Rohrleitungen Volker Meyer als Nachfolger von Gotthard Graß zum Hauptgeschäftsführer des Verbandes berufen.

Meyer ist als ausgebildeter Ingenieur der Versorgungstechnik seit über 25 Jahren in der Branche fest verwurzelt. Er prägte diese durch seine Arbeit u.a. als Obmann in diversen nationalen und europäischen Normungsgremien im Trinkwasserbereich in den letzten Jahren maßgeblich mit. Als Chairman der European Drinking Water – Alliance gestaltet er die Grundlagen für die Harmonisierung von Werkstoffen und Produkten im Kontakt mit Trinkwasser in Europa.

Graß wird sich auf eigenen Wunsch in den kommenden Jahren in seiner Funktion als Geschäftsführer der figawa Service GmbH auf das Management des im Aufbau befindlichen In-Situ Applications Consortiums der Geräteindustrie zur EU-weiten biozidrechtlichen Produktzulassung von sogenannten In-Situ-Systemen konzentrieren. Dieses im Juni 2018 von mittlerweile 18 europäischen Unternehmen gegründete Konsortium soll für Vor-Ort erzeugten Desinfektionsmittel für die Wasserhygiene die notwendigen Zulassungsanforderungen der EU-BiozidVO 528/2012 beantragen und erwerben.

Der Präsident der figawa Dr. Günter Stoll dankte Graß ausdrücklich für die durch ihn in den letzten 7 Jahren mit herausragendem Engagement erreichten zahlreichen Erfolge für die Mitgliedsunternehmen der figawa. „Sie haben in diesen Jahren nicht nur die Weichen für eine erfolgreiche Weiterentwicklung unserer gemeinsamen Arbeit in Deutschland und Europa richtig gestellt und das figawa-Team gut aufgestellt“, sagte Stoll: „Sie haben auch in Schlüsselprojekten wie der Klärung der politischen Rahmenbedingungen für die biozidrechtliche Zulassung von In-Situ-Systemen, bei der Entwicklung gemeinsamer Industriepositionen zum Thema Harmonisierung der Gasqualitätsanforderungen in Europa oder zum Gebäudeenergiegesetz bei Hallengebäuden, bei der Entwicklung eines europäischen Rahmens für die Anforderungen an Materialien und Produkte im Kontakt mit Trinkwasser entscheidende Impulse für die Zukunft unserer Branche gesetzt. Das ZUKUNFTSPROGRAMM FIGAWA 2030 trägt auch Ihre Handschrift“.

„Es war mein Wunsch, die Umsetzung dieses gemeinsam erarbeiteten ZUKUNFTSPROGRAMMS in jüngere Hände zu legen“, so Graß. „Mit Volker Meyer mit dem ich seit 2014 sehr intensiv und erfolgreich zusammenarbeite steht ein ausgewiesener Branchenexperte zur Verfügung, der auch über meinen sich in den kommenden Jahren abzeichnenden Wechsel in den Ruhestand hinaus, die Umsetzung des Zukunftsprogramms mit seiner klaren Ausrichtung auf Europa weiter umsetzen wird!“