Mitteilung

Ernährungspolitischer Bericht veröffentlicht: Bemühungen der figawa finden weitere Beachtung

 

Am ersten Juni dieses Jahres wurde der von Bundesminister Christian Schmidt vorgelegte Bericht der Bundesregierung zur Ernährungspolitik, Lebensmittel- und Produktsicherheit verabschiedet. In dem 80 Seiten umfassenden Dokument werden Grundlagen, Ziele und Maßnahmen der Bundespolitik in den Bereichen Ernährung und gesundheitlicher Verbraucherschutz für den Zeitraum 2013 bis 2017 zusammengefasst.

Auch über das Thema Trinkwasser und die Materialien die auf dem Weg zum Verbraucher mit ihm in Kontakt kommen, wird berichtet. So wird festgestellt, dass der Einfluss von Werkstoffen und Materialien im Kontakt mit Trinkwasser aufgrund komplexerer Trinkwasserinstallationen mit längeren Leitungswegen, die auf einen erhöhten Komfortanspruch der Nutzer zurückzuführen sind, zunimmt. Weiterhin wird berichtet, dass es hierdurch vermehrt zu Situationen komme, in denen das Wasser Zeit hat, Stoffe aus den Installationsmaterialien aufzunehmen. Zudem könnten Installationen, die nicht im Einklang mit den Vorgaben des technischen Regelwerks errichtet, instandgehalten und betrieben werden, die Qualität des Wassers negativ beeinflussen. Dies mache Vorgaben für die Qualität von Materialien im Kontakt mit Trinkwasser und entsprechende Prüfvorschriften unabdingbar. Mit aller Deutlichkeit wird im Anschluss gefordert, dass die Vorgaben für Materialien und Produkte im Kontakt mit Trinkwasser auf europäischer Ebene harmonisiert werden sollten, um den freien Warenverkehr innerhalb der Europäischen Gemeinschaft nicht zu behindern und ein einheitliches Schutzniveau sicherzustellen,. Während die Vorgaben für die Verpackung anderer Lebensmittel national wie EU-weit gut geregelt seien, bestünde für die „Verpackung“ des Trinkwassers Nachholbedarf auf EU-Ebene.

Mit der Veröffentlichung des Berichtes und den dort getroffenen Aussagen und Forderungen, kann wohlwollend zur Kenntnis genommen werden, dass durch die Arbeit der figawa im nationalen und europäischen Umfeld sowie bei der Erweiterung und Intensivierung des Netzwerks mit Minister Schmidt nunmehr ein weiterer prominenter Unterstützer unserer Bemühungen gewonnen werden konnte. Die figawa wird die Arbeit mit Bundesminister Schmidt weiter intensivieren um den Druck auf die EU-Kommission nicht abreißen zu lassen.

Der vollständige Bericht kann auf der Internetseite des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft hier heruntergeladen werden.