Update-Tagung in Brüssel: Materialien und Produkte im Kontakt mit Trinkwasser

Konferenz zu Werkstoffen im Kontakt mit Trinkwasser
am 12. Mai 2016 in Brüssel

System zur Überprüfung von Materialien und Produkten in Kontakt mit Trinkwasser nötig

Sowohl während der letzten zwei Jahrzehnte als auch im laufenden Prozess der Bewertung der Trinkwasserrichtlinie stand die Qualitätssicherung der im Trinkwasserbereich eingesetzten Produkte und Materialien immer wieder im Fokus, da diese eng mit dem Gesundheitsschutz der Verbraucher verbunden ist. Bereits 2015 haben sich die betroffene Industrie und Regulatoren bei einer Veranstaltung der Verbände EurEau, European Copper Institute, Plastics Europe sowie Aqua Europa für eine einheitliche europäische Umsetzung des Artikel 10 der Trinkwasserdirektive aus dem Jahre 1998 ausgesprochen. Am 12. Mai dieses Jahres werden in einer Folgeveranstaltung in Brüssel nun neben einer neuen Studie des Generaldirektorats „Umwelt“ der Europäischen Kommission auch der aktuelle Stand der verschiedenen Initiativen zur Durchsetzung einer europäischen Lösung vorgestellt.

Die in 2015 lancierte Diskussion wurde intensiv fortgesetzt, was zu einem besseren gegenseitigen Verständnis für die Erfordernisse des jeweils anderen und einem klaren Anforderungskatalog führte, der wiederum der EU-Kommission als Ausgangspunkt ihrer weiteren Aktivitäten dient. Es wurden Fortschritte gemacht, aber das Ziel ist noch nicht erreicht. In der geplanten Update-Veranstaltung in Brüssel soll der Dialog intensiv weitergeführt und nach zielorientierten Lösungen gesucht werden.

Das nähere Programm finden Sie hier.

Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an die Trinkwasser-Regulatoren der 28 Mitgliedstaaten sowie an Hersteller und Anwender von Produkten, die mit Trinkwasser in Kontakt kommen.

Anmeldungen sind noch bis 4 .Mai 2016 über die Website des Deutschen Kupferinstituts möglich.