Wasseraufbereitung

Wasseraufbereitung Für Unternehmen, die Anlagen und Komponenten zur Wasseraufbereitung herstellen, bietet die figawa zahlreiche Möglichkeiten für aktive Mitarbeit, ein starkes Engagement auf nationaler und europäischer Ebene sowie ein umfangreiches Informationsangebot.

Die figawa vertritt ihre Mitglieder in allen relevanten Fachgremien beim DVGW, DIN und CEN und hält sie auf dem aktuellen Stand der europäischen Normungsarbeit. Ziel ist die Schaffung unbürokratischer und übersichtlicher Regelwerke für die in der Wasseraufbereitung tätigen Unternehmen.
Durch die aktive Beteiligung an der Erarbeitung und Überarbeitung von DIN-Normen, sowie DVGW- und anderen Regelwerken profitieren die Mitglieder von regelmäßigen Beurteilungen zu allen relevanten politisch-rechtlichen Entwicklungen der Branche.
Mit der Förderung von technisch-wissenschaftlichen Arbeiten und interdisziplinären Maßnahmen setzt sich die figawa intensiv für eine Optimierung von Produkten, Technik und Anwendungsverfahren ein, die bei der Wasseraufbereitung zum Einsatz kommen.

Aktuelle Fachthemen, die derzeit bei den Mitgliedern im Fokus stehen:

Werkstoffe im Trinkwasserbereich

Viele Hersteller fordern ein einheitliches europäisches System zur Prüfung und Bewertung von Werkstoffen im Trinkwasserbereich (EAS). Unterstützung erhalten sie dabei durch das Gesundheitsministerium.
Gemeinsam mit dem europäischen Dachverband Aqua Europe und europäischen Industrieverbänden setzt sich die figawa deshalb intensiv für praxisorientierte und unbürokratische Verfahren ein, die europaweit gelten sollen.
Für die Auswahl geeigneter Werkstoffe stellt die figawa derzeit spezifische Materiallisten von bereits geprüften Werkstoffen zur Verfügung. Einen Schwerpunkt bildet dabei der Einsatz metallener Werkstoffe.

Weitere Informationen zur Materialliste erhalten Sie hier.

Physikalisch-chemische Wasseraufbereitung

In erster Linie geht es hier um die bewährten Flockungs- und Filtrationsverfahren, die das „Rückrat“ der Wasseraufbereitung bilden. Die figawa ist an der ständigen Weiterentwicklung des technischen Regelwerks beteiligt.

Membrantechnik

Im Bereich der Membrantechnik setzt sich die figawa im Interesse ihrer Mitgliedsunternehmen intensiv für die Optimierung der Verfahren und der Regelwerke ein. Dabei erweist sich die Zusammenarbeit mit der DGMT (Deutsche Gesellschaft für Membrantechnik) sowie die Mitwirkung an Arbeitsblättern der DVGW als sehr erfolgreich.

Informationen zu Filtrationsverfahren zur Partikelentfernung finden Sie hier.
Informationen zum Einsatz von Antiscalants zur Wasservorbehandlung finden Sie hier.

Ozon

Neben den klassischen Aufbereitungsverfahren unter Verwendung einer Ozonstufe sehen Hersteller einen immer größeren Handlungsrahmen bei der Anwendung sog. Advanced Oxidation Processes (AOP). Im Interesse ihrer Mitgliedsunternehmen ist die figawa im DVGW-Projektkreis „Oxidation“ aktiv. Insbesondere die Beteiligung an den DVGW Arbeitsblättern und DIN-Normen kann als besonders erfolgreich bezeichnet werden. Ein interessanter Anwendungsbereich von Ozon bzw. Ozonanlagen eröffnet sich auch bei der Abwasserbehandlung.

Weitere Informationen zu AOP erhalten Sie hier.

Chlor und Chlorverbindungen

Um die Fehlerquote bei der Analyse von Chlor und Chlorverbindungen zu reduzieren und Unternehmen den praktischen Umgang mit Chlor und Chlorverbindungen zu erleichtern, werden regelmäßig Empfehlungen und Merkblätter entwickelt und verabschiedet. Maßgeblich beteiligt ist die figawa an Normungsarbeiten und den Forschungsprojekten „In-Line Elektrolyse“ und „Desinfektion von Trinkwasser-Installationen unter besonderer Berücksichtigung des Warmwasserbereichs“.

UV-Wasserbehandlung

Für die praktische Anwendung einer sicheren und umweltschonenden UV-Wasserbehandlung wird in den Arbeitsgruppen ein umfassender Leitfaden erarbeitet. Mitgliedsunternehmen soll er eine Übersicht aller notwendigen Informationen zu UV-Geräten bereitstellen.

Schwimmbeckenwasseraufbereitung

Im Sinne einer einwandfreien Qualität von Schwimm- und Badebeckenwasser in öffentlichen Bädern fordern Hersteller einheitliche und verlässliche Regelwerke. Drei Arbeitskreise der figawa leisten derzeit erfolgreiche Normungsarbeit bei der Überarbeitung der „Schwimmbadnorm“ DIN 19643. Ein Leitantrag zur Einbindung von UV-Geräten sowie eine Stellungnahme zum „Einsatz von thermisch behandelter Braunkohle zur Aufbereitung von Schwimm- und Badebeckenwasser“ wurde noch im Laufe des Jahres 2011 in die Normungsarbeit eingebracht.

Interbad Stuttgart

Nach intensiven Verhandlungen mit der Messegesellschaft kann die figawa den Erfolg verzeichnen, dass die Veranstaltungsdauer den Bedürfnissen der Unternehmen angepasst wird. Mitgliedsunternehmen der figawa können künftig ihre Messebeteiligung effektiver und kostengünstiger gestalten.

Mehr Informationen zur Interbad Stuttgart finden Sie hier.

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Haben Sie Fragen, Anregungen oder Wünsche zum Bereich Wasseraufbereitung, dann kontaktieren Sie uns gerne.